Das Nokia Lumia

Es ist zwar schon wieder eine Weile her, da ich die Gelegenheit hatte das neue Windows Phone von Nokia zu testen, meine Erfahrungen damit möchte ich aber trotz allem noch in ein paar Absätzen anmerken.

Lumia (800) nennt sich das Teil und ist vom Design her absolut gelungen. Mir gefällt es um einiges besser als die 4er Version des iPhone.

Das Setup gestaltete sich schon etwas komplizierter als beim Konkurrenten von Apple. Ich gestehe zwar, dass ich seit Jahren nur mehr am Mac arbeite und es daher logisch ist, dass ein Produkt von Microsoft sich nicht von selbst bedient. Ebenso ist es vermutlich anders herum. Trotz allem schien mit bei der Erstkonfiguration der Ablauf der Installation von z.B. Social Media Applikationen umständlich und zum Teil nicht logisch aufgebaut.

Die Kontakte habe ich versehentlich von Facebook importiert, während ich eine Woche brauchte um zu realisieren, dass ich damit nicht die eigentliche Facebook App installiert habe. Bei der Suche nach jener von Twitter musste mir der Kollege helfen, weil mir der Geduldsfaden riss.

Ich gestehe, ich bin diesbezüglich die idiotensichere Installation sämtlicher Mac Produkte gewöhnt, bin aber der Meinung, dass ein modernes Smartphone mit seinen Anwenderfeatures und mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche genau das leisten muss, wenn es irgendwann in der Oberliga mitspielen will.

Die für mich interessanteste Funktion lag in der Kamera (siehe die Fotos hier am Blog). Nokia hat diesbezüglich einen hervorragenden Ruf, das Lumia ist mit Carl Zeiss Optik ausgerüstet, meine Erwartungen waren sehr hoch. Letztlich musste ich jedoch feststellen, dass mich gerade die Kamera nicht überzeugt hat.

Bei Tageslicht und einigermaßen ausreichender Beleuchtung schafft das Lumia zwar durchaus ordentliche Bilder. Es gibt auch noch eine kleine Zauberstabfunktion, direkt im Kameramenü, die kleinere Unsauberkeiten ausbessert, was aber schmerzlich abgeht ist eine Crop-Funktion, die ohne Download zusätzlicher Foto-Apps gleich in der Kamerafunktion mitintegriert wäre.

Fehlt ausreichendes Licht, so macht das Lumia noch immer taugliche Schnappschüsse, für bessere Fotos greift man aber doch lieber auf eine halbwegs vernünftige Digitalkamera zurück.

Was außerdem noch sehr positiv auffiel, war die hervorragende Qualität des Musicplayers. Mag sein, dass der kurzfristige Wechsel von meinem alten (alten, alten, alten) MP3 Player derart eingeschlagen hat – vom Musikhören am Lumia war ich jedenfalls begeistert.

Zu guter Letzt noch ein paar Infos zu herkömmlichen Eigenschaften: Die Sprachqualität ist gut. Twittern mit Foto hat selten funktioniert, lag aber vermutlich am Provider. Der Akku hält bei nicht allzu starker Beanspruchung einen ganzen Tag locker durch und die allgemeine Bedienung ist ebenfalls relativ angenehm.

Fazit: Das Nokia Lumia ist ein hübsches Smartphone geworden, das durchaus seine Vorteile hat, als ernstzunehmender Konkurrent des iPhone hat es aber nicht überzeugt. Da ich keine Android-Erfahrungen habe, kann ich diesbezüglich keine Vergleiche anstellen.

Susanne, 14. März 2012

The Sandworm empfiehlt – dreizurdritten

Gestern fand ich mich in einem höchst wundersamen Theater wieder. Darüber schreiben wollte ich ohnehin, aber nachdem es jetzt den Anschein macht, dass die Vorstellungen dort nur noch bis Ende der Woche laufen und dann wieder eine Zeitlang Schluss ist mit Lustig, habe ich beschlossen gleich heute meine Eindrücke vom gestrigen Abend wieder zu geben.

Netterweise hat man mich eingeladen – via Twitter – arbeitsbedingt ließ ich mich dann doch etwas länger bitten, bis ich gestern endlich vor Ort war. Es handelt sich um das Figurentheater dreizurdritten, welches sich im 3. Bezirk befindet, am Weg dort hin wird man aus der nahen Henkel-Fabrik bereits in einen Duft nach frischer Bettwäsche eingehüllt, vielleicht weckte das Stück auch deshalb sofort Traum-Assoziationen.

Am gewählten Abend gab sich eine Truppe namens „Das Unterösterreich“ mit dem Stück „Eine kleine Topografie des Ungewissen“ die Ehre. Drei Schauspieler führten durch Themen und Welten, die man irgendwie kennt, dann aber doch nicht so genau fassen kann.

Eine ganze seltsame Melange, lebhafte, intensive Szenen, die sich der Erinnerung aber genau so schnell entzogen, wie Trauminhalte kurz nach dem Aufwachen, wenn man buchstäblich spüren kann, wie gerade erst Erlebtes wieder ins Unbewusste sinkt.

Da gab’s dann Musik aus einer Art Horn und einer Art Harmonium, nichts Genaues weiß ich nicht, Schauspielerei in Abwechslung mit Gesang, Puppenspiel und Verkleidungskunst, alles in loser Reihenfolge, thematisch nicht geordnet, oder doch?

Berührende Momente wechselten sich ab mit Irritationen und Ärgernissen, mit beängstigenden Eindrücken, fast albtraumhaft, Skurriles und Humorvolles fand ebenfalls seinen Platz, am Ende saß man und bließ weißen Rauch aus der Pfeife. In fast derselben Weise wie man das Stück begonnen hatte.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes fantastischer Abend. Und in Anbetracht der Tatsache, dass ich nicht genau weiß, wann es nach dem kommenden Wochenende wieder weitergeht, empfehle ich allen experimentierfreudigen, aufgeschlossenen, neugierigen und abenteuerlustigen Theaterfreunden fürs kommende Wochenende, an dem noch Vorstellungen laufen: nichts wie hin ins dreizurdritten.

Susanne, 4. Mai 2001

2010 in Review – und ein herzliches Dankeschön vom Sandworm!

Da schaue ich heute in meine Mailbox und finde ein sehr nettes Email von WordPress wieder, wo mir bestätigt wird, dass mein „Blog-Health-O-Meter“ Wow sagt. Ich habe also beschlossen, das statistische Fazit über meine Bloggerei im Jahre 2010 mit den Sandwurm Leserinnen und Lesern zu teilen:

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Crunchy numbers

Featured image

A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 13,000 times in 2010. That’s about 31 full 747s.

In 2010, there were 39 new posts, growing the total archive of this blog to 135 posts. There were 156 pictures uploaded, taking up a total of 29mb. That’s about 3 pictures per week.

The busiest day of the year was June 21st with 172 views. The most popular post that day was Konzertbericht – Willie Nelson, Wien 2010.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were twitter.com, facebook.com, networkedblogs.com, zurpolitik.com, and baeck.at.

Some visitors came searching, mostly for whitstable, lean on pete, willie nelson wien, susanne zöhrer, and canterbury.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Konzertbericht – Willie Nelson, Wien 2010 June 2010
10 comments

2

Konzertbericht – Bob Dylan, Linz 2010 June 2010
19 comments

3

On the road in England – Part I: Whitstable, Kent June 2009
2 comments

4

About February 2008
7 comments

5

Unterwegs in Slowenien – Piran September 2009
4 comments

Keine berauschend hohen Zahlen? Natürlich nicht und mir ist auch klar, dass mir WordPress nicht empfehlen wird, mich endlich in Ruhestand zu begeben. Mich kümmert das aber wenig, denn selbst wenn die Zahlen klein sind, so blogge ich nicht um irgendwelche Statistik-Rekorde zu brechen, sondern um darüber zu schreiben, was mir persönlich am meisten Freude macht.

Das sind in erster Linie Musik, Literatur und das Reisen. Umso mehr hat es mich deshalb auch gefreut, dass ich mein Politikblogging im vergangenen Jahr auslagern konnte und so wurde aus dem Sandworm das, was ich gern und absolut nicht abfällig, als mein „Schönwetter-Blog“ bezeichne.

Ich schreibe hier über die schönen Dinge des Lebens, über großartige Konzerte, über Bücher die mich nachhaltig beeindrucken und über horizonterweiternde Erlebnisse in anderen Ländern. Dass ich für diese Nischenthemen doch eine kleine aber feine Leserschaft gefunden habe, freut mich umso mehr und das von WordPress konstatierte „Wow“ will ich hiermit an die Leser und Leserinnen des Sandworm weiter geben und allen ein erfolgreiches neues Jahr 2011 wünschen.

Susanne, 2. Jänner 2011

Frohe Weihnachten!

Das Jahr geht zu Ende und ich möchte mich bei den Leserinnen und Lesern des Sandwurms herzlich bedanken. Ich wünsche allerseits frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 2011!

Ganz nebenbei stelle ich mich heuer auch in den Dienst einer sehr guten Sache, initiiert von drei  Bloggerkollegen, die ich hiermit gleich selber zu Wort kommen lasse:

 

Wenn sich 3 Blogger Farbe ins Gesicht malen, Kronen aufsetzen und Sternen folgen, dann nur für einen wirklich guten Zweck.

Mathias PascottiniChristina Tieber und Heinz Wittenbrink haben ebendiesen guten Zweck gefunden und das Projekt „Herzlicht“ ins Leben gerufen. Zugunsten der Steirischen Kinderkrebshilfe werden sie in den nächsten Wochen zu „heiligen 3 Königen“. Singend unterstützen sie krebskranke Kinder und besuchen im Rahmen des Projekts auch die Kinderkrebsstation am LKH Graz.

So läuft’s:

Die Aktion läuft bis 4. Jänner. Jeder, der bis dahin mindestens 20 Euro an das Spendenkonto der Steirischen Kinderkrebshilfe überwiesen hat, erhält ein Video der „heiligen 3 Könige“ mit persönlicher Widmung.  Gesang inklusive.

Eure Spenden bitte hier hin:

Steirische Kinderkrebshilfe
Raiffeisenlandesbank  Steiermark
Konto-Nr. 4.426.300
BLZ 38.000

Verwendungszweck: „Herzlicht“ (WICHTIG! Nur Spender mit diesem Verwendungszweck erhalten ein persönliches Video.)

In diesem Sinne – verbreitet die Botschaft, möge das Geld reichlich fließen!

Susanne, 24. Dezember 2010

The Sandworm im Social Web – Facebook etc.

Seit mehr als zwei Jahren schreibe ich dieses Blog zu verschiedensten Themen und die Leserschaft von The Sandworm  hat sich erfreulicherweise stetig vergrößert. Ab nächsten Mittwoch werde ich zusätzlich eine Kolumne auf zurPolitik.com veröffentlichen, einem spannenden journalistischen Projekt von Tom Schaffer, dem ich hiermit zum heutigen Relaunch der Seite herzlich gratuliere und ihm und meinen dortigen Mitautoren Pezi Köstinger, Michael Moser, Jakob Arnim-Ellissen, Georg Pichler und Andreas Lindinger viel Erfolg wünsche (uneigenützig natürlich auch gleich mir selber, da ich mir dort jede zweite Woche Gedanken über die Demokratie machen werde). Das heißt natürlich nicht nicht, dass hierorts das Thema Politik völlig ausgeklammert wird, es wird aber wohl etwas abgespeckt werden.

Umsomehr ist es mir dafür ein Anliegen The Sandworm als modernes Feuilleton auszubauen und mich durch die teilweise Auslagerung des Reizthemas Politik mehr auf die für das Leben viel wichtigeren Themen wie Literatur, Musik, Kunst oder Reisen zu konzentrieren. Und nachdem ich bereits seit längerem auf Twitter aktiv bin, war es nur eine Frage der Zeit, bis The Sandworm auch auf Facebook loslegt. Heute ist es also soweit – The Sandworm ist hochoffiziell als Facebook Seite eingerichtet und freut sich über zahlreiche Fans. Nicht zuletzt auch der Eitelkeit wegen, bekommt man dort doch ab 100 Fans eine sogenannte „Vantiy URL“ (für alle Leser, denen das überhaupt nichts sagt – das macht nichts, das Leben geht auch abseits davon weiter).

Unabhängig davon gilt für The Sandworm aber ohnehin: Qualität vor Quantität – womit ich diesen Eintrag in eigener Sache beende und mich ab nächster Woche ohne Einschränkungen wieder viel Interessanterem zuwenden werde.

The Sandworm auf Facebook

Susanne, 28. Februar 2010

The Sandworm – In eigener Sache

The Sandworm wird 2 Jahre alt. Und zwar ganz genau am 20. Februar. Dieses runde Datum soll nun aber weniger dazu dienen eine grandiose Geburstagsfeier anzukündigen, sondern viel mehr zum Anlass genommen werden, ein paar kleinere Verbesserungen und Änderungen rund um The Sandworm bekannt zu machen.

Zwei Jahre sind im schnelllebigen Webzeitalter nicht wenig und was anfangs mehr oder weniger regelmäßig mit zwei oder drei Einträgen pro Monat, manchmal sogar weniger, begonnen hat, wurde irgendwann ganz von selbst mehr. Auch die Leserschaft von The Sandworm hat sich zu meiner großen Freude sehr vergrößert, es sind zwar eher Nischenthemen, die hierorts betrachtet und ausgeführt werden, doch es gibt offenbar mehr web-affine Menschen, die sich für kulturelle Themen interessieren, als ich es zu Beginn für möglich gehalten hätte. Natürlich schlich sich über die Dauer des Weblogführens auch die Politik ein. Die Berichterstattung zur diesbezüglichen Lage der Nation hat zwar ein gewisses masochistisches Element, nichtsdestotrotz halte ich es für notwendig, sich einzumischen. Was offenbar nicht nur ich so sehe, sondern auch andere Blogger im Lande und was schließlich dazu geführt hat, dass ich ab Ende Februar nicht mehr nur hier am eigenen Blog schreiben, sondern als Gastbloggerin bei ZurPolitik.com tätig werde. Dort beabsichtige ich, gemeinsam mit fünf Kollegen und einer Kollegin, allgemeine Betrachtungen über die hiesige Politik anzustellen. In meinem Fall alle zwei Wochen und ich würde mich über zahlreiche Mitleser auch auf dieser Plattform sehr freuen.

Das heißt natürlich nicht, dass die Politik ganz aus The Sandworm ausgegliedert wird, aber sie lässt sich auf ein erträgliches Maß reduzieren – die heuer begonnene Reihe „Demokratie für Fortgeschrittene“ wird auf jeden Fall weitergeführt – und schafft so Platz für die viel erfreulicheren Themen Literatur, Musik, Kunst, etc.

Susanne, 14. Februar, 2010

Frohe Weihnachten – Merry Christmas!

In wenigen Tagen ist Weihnachten und ich möchte mich hiermit bei den Sandworm-Lesern und Leserinnen bedanken und allen schöne Feiertage wünschen.

In a few days it’s Christmas and I would hereby like to thank the readers of The Sandworm and to wish you all peaceful holidays.

Susanne, 20. Dezember 2009