Literatur für alle Lebenslagen – Noir Fiction

Es gibt ein literarisches Genre, welches unter wechselnden Bezeichnungen einmal als Noir Fiction, dann wieder als Hardboiled Crime Fiction, oft auch als Roman Noir gehandelt wird. Ein Spezialfall davon wiederum ist die so genannte Private Detective Story. Allen gemein ist, dass es sich um Kriminalgeschichten handelt, in denen die Protagonisten immer wieder aufs Neue die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen, aufzeigen, dass Recht und Gerechtigkeit beim besten Willen nicht dasselbe sind und emotional zumeist zwischen Abgebrühtheit, einer deterministisch-depressiven Grundstimmung und einer ordentlichen Portion Zynismus hin und her pendeln. Im Folgenden sollen hier meine persönlichen Favoriten aus diesem Genre vorgestellt werden, wobei ich den Hinweis nicht versäumen möchte, dass ich wohl gerade erst begonnen habe, mich darin zurecht zu finden:

1. Raymond Chandler (1888 – 1959) und Dashiell Hammett (1894 – 1961) gelten gemeinhin als Paradebeispiel für die klassische Detective Fiction, deren zentraler Charakter der hartgesottene Schnüffler ist: Philip Marlowe im Fall von Chandler, Sam Spade bei Hammett. Ich persönlich ziehe, wie viele Literaturliebhaberinnen, Raymond Chandler vor. Das liegt wohl gemeinhin daran, dass Chandler über einen feineren Stil, über viel mehr Spitzengefühl in der Wahl seiner Worte und über einen insgesamt lyrischeren Ton in seinen Geschichten verfügt. Darüber hinaus kommt auch der Humor in seinen Büchern nicht zu kurz, der Autor ist berühmt für seine „One-Liner“, pointiert-zynische Stehsätze, wovon auch die diversen Verfilmungen seiner Romane profitieren. Chandler hat sehr spät mit dem Schreiben begonnen und nach einem sehr bewegten Leben, das einige Parallelen mit seinem Protagonisten Philip Marlowe aufweist, leider nur sieben Romane veröffentlicht. Die jedoch kann ich samt und sonders empfehlen, mein persönlicher Favorit darunter: „The Long Goodbye“ (Der Lange Abschied). Meine Präferenz für Chandler bedeutet jedoch nicht, dass ich dem Leser nicht auch Hammetts Bücher ans Herz legen möchte. „The Maltese Falcon“ (Der Malteser Falke) oder „Red Harvest“ (Rote Ernte) böten sich da zum Beispiel an.

2. James M. Cain (1892 – 1977) zählt zu den beeindruckensten Hardboiled Autoren, nicht zuletzt, weil seine Protagonisten gewisse charakterliche Eigenheiten reflektieren, in denen sich jede von uns bis zu einem gewissen Grad wieder finden kann, auch, weil er diverse charakterlichen Abgründe so gnadenlos auslotet, dass man sich am Ende der Geschichten fragt, wie tief die eigenen wohl sein mögen. Auf zwei seiner bekanntesten Romane, die übrigens beide nur knapp über 100 Seiten lang sind, und somit bequem in einem Nachmittag gelesen werden können, möchte hier verweisen. Der erste davon ist „The Postman Always Rings Twice“ (Wenn der Postmann zweimal klingelt), eine bekannte Filmversion ist jene aus dem Jahr 1981 mit Jack Nicholson und Jessica Lange, der zweite und mein persönlicher Favorit ist „Double Indemnity“ (Doppelte Abfindung), ein Roman, der ein wenig an Zolas „Therese Raquin“ erinnert und in dem der Autor in unvergleichlicher Weise darlegt, was passieren kann, wenn man beschließt einen im Weg stehenden Ehegatten zu beseitigen. Eine hervorragende Filmversion stammt aus dem Jahr 1944, Regie führte Billy Wilder. Ganz nebenbei bemerkt sind James M. Cains Romane, publiziert in den 1930ern, in einem derart modern anmutenden Stil verfasst, dass man hin und wieder nachblättern muss, um sich des Veröffentlichungsdatums zu vergewissern. Ganz besonders ist dies bei „The Postman Always Rings Twice“ der Fall, welches in Boston, Massachusetts, zu seiner Zeit sogar wegen Obszönität verboten wurde. Albert Camus wiederum ließ sich laut eigenen Angaben dadurch zu „Der Fremde“ inspirieren.

3. Jim Thompson (1906 – 1977) widmet seine Aufmerksamkeit mit Vorliebe Gangstern, Gaunern und sonstigen notorischen Gesetzesbrechern. So ist „The Killer Inside Me“ (Der Mörder in mir) meines Erachtens nach die wohl genialste Charakterstudie eines Psychopathen in der modernen Literaturgeschichte. Das Buch schildert den psychischen Zerfall des „gut integrierten“ Hilfssheriffs Lou Ford, dem man, außer, dass er etwas zurückgeblieben und überaus gutmütig ist, nichts böses nachsagen kann. Ford erzählt seine Geschichte selbst, was die ungeheuerliche Persönlichkeit des Protagonisten noch greifbarer macht und verdeutlicht, wie die Gedankengänge eines Menschen aussehen könnten, bei dem aufgestauter Hass auf kindische Weinerlichkeit trifft und welche Dynamik sie entwickeln, sobald die vermeintliche Normalität, die er sich aufgebaut hat, langsam aber sicher zu zerbrechen beginnt. Eine hochspannende, haarsträubende, Geschichte, in der das Lesevergnügen auch darin liegt, dass man sich hin und wieder dabei ertappt, Lou Ford irgendwie verstehen zu können. Eine weitere Leseempfehlung geht an „The Grifters“ (auf Deutsch wahlweise Die Abzocker/Grifters/Muttersöhnchen), ein Buch welches 1991 mit Angelica Huston und John Cusack verfilmt wurde, und ebenso packend wie „The Killer Inside Me“, aus dem Leben eines professionellen Trickbetrügers erzählt. Thompson hat sich darüberhinaus als Drehbuchautor verdient gemacht und zeichnet u. A. für die Bücher zu Stanley Kubricks „The Killing“ (Die Rechnung ging nicht auf) und „Paths of Glory“ (Wege zum Ruhm) verantwortlich (was ihm der Regisseur damit dankte, dass er sich einen Großteil der Autorenschaft auf die eigene Kappe schrieb).

Susanne, 25. April 2010

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Musik für alle Lebenslagen – Teil I: Herzschmerz

Nach dem Start der gleichnamigen Serie in Sachen Literatur, schien es mehr als naheliegend mich auch in Bezug auf die Musik bestimmten Themengebieten zu widmen und eine Auswahl meiner, in den jeweiligen Kategorien führenden, Songs vorzustellen. Insbesondere, weil ich mich in letzter Zeit wieder verstärkt mit musikalischen Themen beschäftige und mich auf diverse ins Haus stehende Konzerte freue. Außerdem liegt der letzte hier getätigte musikalische Eintrag auch schon eine Weile zurück, höchste Zeit also wieder etwas stärkere thematische Variabilität einzuführen.

Was nun den heutigen Themenbereich angeht, so habe ich im Unterschied zur Literaturserie bewusst nicht das Thema Liebe per se gewählt, sondern mich gleich dem verzweifelten Bruder der Kategorie, dem Herzschmerz, gewidmet. Der Grund dafür ist, dass man sich, meiner persönlichen Meinung nach, in Hochzeiten der Liebe wohl weniger dem Musikhören, als anderen Beschäftigungen widmet, ich halte auch nicht viel von kitschigen Deklarationen à la „unser Lied“, viel mehr hat man von der Musik, wenn die Liebe erst einmal am Ende angelangt ist und man tröstlich festellt, dass man sein Leid, gerne auch in fast masochistischer Art und Weise, mit der einen oder anderen musikalischen Größe teilen kann.

Und selbst wenn Musikpräferenzen, wie ich meine, mit der Zeit viel stärker variieren, als das in der Literatur der Fall ist, so will ich zumindest einen relativ aktuellen Ausschnitt aus meinen persönlichen Herzschmerz-Favoriten hier vorstellen. In den meisten Fällen fand sich auch ein entsprechendes YouTube-Video, die nachfolgende Reihung ist weder chronologisch noch nach Präferenz geordnet:

1. Willie Nelson „Blue Eyes Crying In The Rain“ (The Essential Willie Nelson/2003): dieses Lied ist eigentlich schuld an der Schaffung dieser Serie, denn erst gestern habe ich es entdeckt und mich sogleich in die darin ausgedrückte Wehmut verhört. Der Song wurde zwar nicht von Nelson selbst geschrieben, sondern von einem Songwriter namens Fred Rose und wurde auch von Größen wie Hank Williams oder Elvis Presley gesungen, mir persönlich aber gefällt Nelsons Version am besten. Allein Textzeilen wie „Love is like a dying ember, only memories remain“ verleiten zum hörbaren Seufzen. Der YouTube Clip ist eine sehr nette Live-Version. Er lässt auch die Vorfreude auf das kommende Wien Konzert Willie Nelsons rapide steigen.

2.  Okkervil River „Girl in Port“ (The Stage Names/2007): ein wunderschönes Lied, das nicht nur die Leiden des gemeinen Rock- und Popstars ausführlich illustriert, sondern eines jeden, der sich öfter auf längere Reisen begibt. In jedem Hafen ein Mädchen (wahlweise ein junger Mann), aber trotzdem irgendwie verloren, dauernd unterwegs und beschäftigt mit der endlose Suche nach der richtigen, echten, Liebe: „I’m just a guest, I’m not a part, my tender head, with my easy heart, these several years out on the sea, made me empty, cold, and clear, pour yourself into me“. (Der Clip ist kein offizieller Okkervil River Clip, es findet sich aber sonst keine passende Version im Web).

3. Bob Dylan „Red River Shore“ (Tell Tale Signs: The Bootleg Series Vol. 8, Rare and Unreleased 1989 – 2006/2008): Was Willy Nelson in wenigen Worten singt, beschreibt Bob Dylan, den ich persönlich für den besten Songwriter aller Zeiten halte, ausführlichst im 7:36 Minuten langen Song „Red River Shore“ – die verlorene Liebe. Während sich der Song musikalisch mit diversesten hinzutretenden Instrumenten – besonders schön die Harmonika – langsam aufbaut, nimmt auch die Aussichtslosigkeit im Text immer verzweifeltere Ausmaße an. Eine meiner Lieblingspassagen: „Now I’m wearing the cloak of misery, and I’ve tasted jilted love,
and the frozen smile upon my face, fits me like a glove. But I can’t escape from the memory, of the one that I’ll always adore, all those nights when I lay in the arms, of the girl from the Red River shore.“ Nachdem der Meister seine Kinder streng bewacht, gibt es zu diesem Lied leider nur Cover-Versionen auf Youtube, die ich wirklich niemandem zumuten möchte, das Album, auf welchem sich der Song befindet, ist aber in jeder Hinsicht sehr empfehlenswert.

4. Black Crowes „Seeing Things“ (Shake Your Money Maker/1990): Bluesiger Southern Rock, gepaart mit der genialen Stimme von Chris Robinson und man weiß wie schmerzhaft Liebe sein kann, wenn man erkannt hat, dass man betrogen wurde: „I used to dream, of better days that never came, sorry ain’t nothin‘ to me, I’m gone and that’s the way it must be. So please I’ve done my time, lovin‘ you is such a crime, you won’t find me down on, on my knees, won’t find me over backwards baby, just to please“.

5. Candi Staton „It’s Not Easy Letting Go“ (His Hands/2006): Candi Staton zählt zu jenen Sängerinnen, denen es glücklicherweise gelungen ist, nach ihrem Karrierehoch in den 1970ern jüngst ein Comeback zu schaffen. Liebesleid scheint sie auf diesem Weg ständig begleitet zu haben und sie schafft es wie kaum eine andere, dies über ihre Stimme auszudrücken. In „It’s Not Easy Letting Go“ singt sie über die Kraft, die es kostet, eine totgelaufene Beziehung zu beenden und nach vorn zu schauen. „It might be hard but I gotta move on with my life, I can’t keep looking back at the misery and strife, I do the best I can, but my heart still needs to mend“. Das Video ist wieder ein sehr kitschiges Youtube Fan-Fabrikat, man sollte sich auf die Akustik konzentrieren.

6. Pointer Sisters „Fairytale“ (That’s A Plenty/1974): Liebesschmerz, wenn man ihn erst einmal halbwegs verkraftet hat, kann sich gern auch in zufriedene Genugtuung verwandeln, am besten beschrieben durch folgende Songzeilen: „There’s no need to explain anymore,
I tried my best to love you,
now I’m walkin‘ out the door.
You used me, you’ve deceived me, and you never seem to need me,
but I’ll bet, you won’t forget me when I go
(Oh no, no, no)“. Zum Abschluss daher mit den Pointer Sisters ein Licht am Horizont und als Draufgabe auch ein sehr vergnügliches Video aus den guten alten Zeiten.

Die Liste ließe sich sicher noch endlos fortsetzen, schließlich dreht sich nicht nur in der Literatur, sondern auch in der Musik ein Gutteil der Kreationen um die Liebe, trotz allem besteht das Leben aber nicht allein daraus, weshalb es es zum Glück noch weitere Themengebiete gibt, über die ich mir in den kommenden Einträgen ausführlich Gedanken machen werde. Vorschläge und Einwände sind diesbezüglich herzlich willkommen.

Susanne, 11. April 2010

Weiß wählen? Im Ernst?

Herr Kopf wählt weiß. Das wäre an sich voll in Ordnung, schließlich steht es jedem Wahlberechtigten, jeder Wahlberechtigten in Österreich zu, sein oder ihr Wahlrecht so auszuüben, wie es ihm oder ihr beliebt. Einen der zur Wahl stehenden Kandidaten wählen, oder gar keinen – also „weiß“, so wie es der Herr Kopf macht, oder eben überhaupt gleich daheim zu bleiben, wie es, nur ganz nebenbei bemerkt, immer mehr Österreicherinnen und Österreicher am Wahltag machen. Und diesmal geht es schließlich bloß um ein repräsentatives Amt – jenes des Bundespräsidenten der Republik – also überhaupt gar nicht wichtig.

Wenn da nicht ein kleines Detail wäre, dass mir seit ich weiß, dass Herr Kopf weiß wählen wird, irgendwie die Stimmung verdirbt. Der Herr Kopf ist nämlich nicht irgendein x-beliebiger österreichischer Normalverbraucher, nein, der Herr Kopf ist ÖVP-Klubobmann. Und seine Äußerungen in Bezug auf sein geplantes Wahlverhalten sind in mehrerlei Hinsicht bedenklich.

Zum Einen, weil Herr Kopf als Begründung dafür Folgendes angibt: „Heinz Fischer ist der Kandidat der SPÖ“. An dieser Erklärung, die meines Erachtens nach eher Kindergartenniveau besitzt, wäre grundsätzlich nichts auszusetzen, wenn Herr Fischer halbwegs seriöse Gegenkandidaten im Werben um die Bundespräsidentschaft hätte. Dann wäre es mir herzlich egal, wen Herr Kopf wählt, oder ob er überhaupt wählt. Leider aber finden sich als Alternativen zu Herrn Fischer zwei Antrittswillige, die mir den Angstschweiß auf die Stirn treiben, nicht so sehr, weil ich mir, selbst in den schlimmsten Albträumen, ausmale, dass einer der beiden Kandidaten tatsächlich gewinnen könnte, sondern viel mehr, weil ich mir dann für die diversen Auslandsreisen, die ich immer wieder gern unternehme, bereits jetzt Rechtfertigungen überlegen darf, ob wir Österreicher tatsächlich tief im Herzen immer Nazis, Ewiggestrige, etc. geblieben sind.

Nur kurz zu den beiden Antretenden. Die eine ist laut Kronen Zeitung eine „mutige Mutter“, die sich zwar für eine taugliche Kandidatin hält, aber es offenbar nicht der Mühe wert findet, ihre Schulbildung aus den 1970-ern zwischendurch auch mal aufzufrischen. Daneben distanziert sie sich gern von rechtsrechtem Gedankengut, Distanzierungen, die ungefähr so glaubwürdig sind wie seinerzeit Jörg Haiders „Ich bin schon weg“. Der andere wiederum bezieht seine Bildung aus der Bibel und weiß offenbar auch ganz genau was Österreichs Frauen wollen. Dass es hierzulande eine (nicht ganz astreine) Trennung von Kirche und Staat gibt, scheint ihn nicht zu stören, er möchte gerne gaaaanz viele Kreuze in der Hofburg aufhängen. Als Repräsentationsreiseziele während ihrer Präsidentschaft würden beiden vermutlich das Erdbeerland oder wahlweise Minimundus dienen.

Wieder zum Herrn Kopf. Der wählt ja weiß. Und ist, wie erwähnt, gleichzeitig Klubobmann jener Partei, die aktuell in der Regierung ist und, wenn man den Umfragen glauben will, auch in der nächsten sein wird. Diese staatstragende Partei fand es übrigens nicht der Mühe wert einen eigenen Kandidaten für die Wahl aufzustellen und larviert jetzt also entweder um den heißen Brei herum, oder aber spricht die Wahlempfehlung der ÖVP offen aus: „xy wird weiß wählen“.

Für Herrn Kopf also sind alle drei Kandidaten gleichwertig, Frau Rosenkranz, Herr Gehring und Herr Fischer. Und als ÖVP-Klubobmann, als Nationalratsabgeordeter, will er lieber keinen von den dreien wählen, als einen politischen Gegner zu unterstützen. Selbst dann nicht, wenn es gilt ein Zeichen zu setzen, gegen aufkeimenden Rechtsradikalismus und gegen Geisteshaltungen wie sie wahlweise Frau Rosenkranz oder Herr Gehring repräsentieren.

Nun, ich hoffe nur, dass sich Herr Kopf, falls er denn irgendwann mal wieder ins Ausland reist, nicht auch mit blöden Fragen in Sachen „wie rechts ist der gemeine Österreicher“ konfrontiert sieht, denn dann wird er den Fragenden wohl hoffentlich ehrlich erwidern, dass er mit rechtsrechten Kandidaten im Land kein Problem hat, und dass er, bevor er einen Parteigänger der Roten unterstützt, lieber gar niemanden wählt. Falls ihm das entfallen sollte, werde ich mich daran erinnern. Denn Herr Kopf ist in meinen Augen keine Einzelperson, sondern Repräsentant der ÖVP.

Und weil sich schon die ÖVP nicht traut, hier auch gleich meine Frage an die Grünen, die ebenfalls keinen eigenen Präsidentschaftskandidaten ins Rennen schicken: Wo bleibt ihre Wahlempfehlung, als Partei?  Oder wählt man dort auch weiß?

Egal – ich werde am 25. April für Heinz Fischer stimmen und zwar aus voller Überzeugung und in der Hoffnung die prozentuale Ausbeute für Rosenkranz und Gehring möge so gering wie möglich ausfallen. Ich werde dann nämlich das nächste mal, wenn mich im Ausland jemand fragt, ob wir Österreicher tatsächlich so rechts sind, wie wir wählen, entgegnen: ich mit Sicherheit nicht.

Quellen: Interview mit Karlheinz Kopf im Standard

Frohe Ostern wünscht,

Susanne, 4. April 2010