The Sandworm im Social Web – Facebook etc.

Seit mehr als zwei Jahren schreibe ich dieses Blog zu verschiedensten Themen und die Leserschaft von The Sandworm  hat sich erfreulicherweise stetig vergrößert. Ab nächsten Mittwoch werde ich zusätzlich eine Kolumne auf zurPolitik.com veröffentlichen, einem spannenden journalistischen Projekt von Tom Schaffer, dem ich hiermit zum heutigen Relaunch der Seite herzlich gratuliere und ihm und meinen dortigen Mitautoren Pezi Köstinger, Michael Moser, Jakob Arnim-Ellissen, Georg Pichler und Andreas Lindinger viel Erfolg wünsche (uneigenützig natürlich auch gleich mir selber, da ich mir dort jede zweite Woche Gedanken über die Demokratie machen werde). Das heißt natürlich nicht nicht, dass hierorts das Thema Politik völlig ausgeklammert wird, es wird aber wohl etwas abgespeckt werden.

Umsomehr ist es mir dafür ein Anliegen The Sandworm als modernes Feuilleton auszubauen und mich durch die teilweise Auslagerung des Reizthemas Politik mehr auf die für das Leben viel wichtigeren Themen wie Literatur, Musik, Kunst oder Reisen zu konzentrieren. Und nachdem ich bereits seit längerem auf Twitter aktiv bin, war es nur eine Frage der Zeit, bis The Sandworm auch auf Facebook loslegt. Heute ist es also soweit – The Sandworm ist hochoffiziell als Facebook Seite eingerichtet und freut sich über zahlreiche Fans. Nicht zuletzt auch der Eitelkeit wegen, bekommt man dort doch ab 100 Fans eine sogenannte „Vantiy URL“ (für alle Leser, denen das überhaupt nichts sagt – das macht nichts, das Leben geht auch abseits davon weiter).

Unabhängig davon gilt für The Sandworm aber ohnehin: Qualität vor Quantität – womit ich diesen Eintrag in eigener Sache beende und mich ab nächster Woche ohne Einschränkungen wieder viel Interessanterem zuwenden werde.

The Sandworm auf Facebook

Susanne, 28. Februar 2010

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The Sandworm empfiehlt – Norman Mailer: „The Executioner’s Song“

Wer sich mit Literatur zum Thema Kriminalität auseinandersetzt wird an Truman Capotes „In Cold Blood“ (Kaltblütig) kaum vorbeikommen. Capote hat das diesbezügliche „True Crime“- Genre mit diesem Buch quasi begründet. Es handelt sich dabei um die Aufarbeitung eines wahren Kriminalfalles, bei dem der Autor sich mit Hilfe journalistischer Recherche zwar an die Fakten hält, sich aber bei der Schilderung der Tatsachen einer literarischen Erzählform bedient. Gemeinhin sortiert man diese Art von Romanen auch gerne unter die Kategorie „New Journalism“.

Wer also Gefallen an dieser Art Literatur findet, der sollte sich, so wie ich in den vergangenen Wochen, irgendwann die Zeit nehmen, um sozusagen die Mutter aller „True Crime“ Werke zu lesen: Norman Mailers „The Executioner’s Song“ (dt. Titel „Gnadenlos“). Auf nicht weniger als 1056 Seiten spinnt der Autor ein ganzes Netz aus Erzählsträngen rund um die Hinrichtung des Mörders Gary Gilmore. Die Fakten sind kurz erzählt: Gary Gilmore, geboren 1940 in Texas, verbringt bis zu seiner Entlassung auf Bewährung im Jahre 1976 mehr als die Hälfte seines bisherigen Lebens in Reform- und Haftanstalten. Aufgenommen von Verwandten im mormonisch geprägten Utah, gelingt ihm, als notorischem Dieb, Einbrecher und Räuber, schließlich auch der neuerliche Anlauf, ein Leben innerhalb der Grenzen des Gesetzes zu führen, nicht. Nur wenige Monate in Freiheit gewinnen alte Handlungsmuster die Oberhand, eine destruktiv-obsessive Liebschaft erschwert die Gratwanderung zwischen Devianz und Konformität noch weiter, bis alles in einer fast psychedelischen Gewaltspirale endet und Gilmore innerhalb von nicht mehr als 24 Stunden zwei Morde begeht. Noch am nächsten Tag wird er verhaftet, die Beweislage ist eindeutig, man verurteilt ihn zum Tode. Womit die eigentliche Geschichte erst beginnt und worin der Grund liegt, warum Gilmore bis über seine Hinrichtung hinaus eine öffentliche Figur geblieben ist. Anders als alle vor ihm zum Tode Verurteilten, beschließt er, sich dem Urteil unterzuordnen, Gilmore plädiert sozusagen selbst für den raschestmöglichen Vollzug der Strafe und stellt damit nicht nur die US-amerikanische Justiz vor ein Problem, er avanciert durch die Entscheidung sein Urteil nicht anzufechten zu einer Art Medienstar. Am 17. Jänner 1977 wird Gilmore schließlich durch ein Erschießungskommando hingerichtet.

Gary Gilmores Geschichte ist zwar in wenigen Worten zusammengefasst und schnell erzählt, mit „The Executioner’s Song“  jedoch gelingt Norman Mailer eine literarisch-journalistische Meisterleistung. Wird man durch das schiere Volumen des Buches noch eingeschüchtert, so ist man ab dem Zeitpunkt wo man zu lesen beginnt gefesselt. Mailer beginnt seine Erzählung mit der Entlassung Gilmores aus dem Bundesgefängnis in Marion, Illinois, im April 1976 und lässt auf den folgenden Seiten so gut wie alle involvierten Personen zu Wort kommen. In einem sehr direkten, nah am Geschehen bleibenden Erzählstil, beschreibt er nicht nur Gilmore selbst ausführlichst, er stellt sich als Autor jeweils neben die handelnden Personen und schafft somit ein literarisches Spektrum, das bei der Leserin den Eindruck erweckt, als wäre sie zu jedem Zeitpunkt im Ablauf des Geschehens direkt dabei. So wird der Erzähler wahlweise zum Sprachrohr für Gilmore selbst, seine Geliebte Nicole, seine Verwandten oder Bekannten, die Opfer und deren Familien, Justizbeamte, Richter, Anwälte, Menschenrechtskämpfer, Mithäftlinge oder Journalisten. Durch eine nahezu heroische journalistische Recherche, die Transformation des dadurch generierten Materials – etwa 15.000 Seiten bloße Transkriptionen, Interviews mit hunderten Personen – und dessen literarische Aufbereitung, gelingt es Mailer, ein von der ersten bis zur letzten Seite faszinierendes Bild, nicht nur eines Menschen, sondern einer ganzen Gesellschaft zu zeichnen. Die trockene Schilderung des Ablaufs der Hinrichtung Gilmores, der während der gesamten Erzählung niemals als Opfer widriger Umstände dargestellt wird und somit keinerlei Projektionsfläche bietet, um sich als Leserin mit ihm zu solidarisieren, reicht schließlich aus, die Brutalität dieser Strafmaßnahme so eindringlich zu demonstrieren, dass man sich auch Stunden nach der Lektüre noch erschüttert findet.

Norman Mailers „The Executioner’s Song“ ist vermutlich das Äußerste was an Objektivität im Sinne einer literarischen Schilderung möglich ist, ja, das Buch kommt vielleicht gerade durch seinen Stil und die exzessive journalistische Recherche näher an die Wahrheit, als es ein sachlicher Zeitungsbericht je könnte. „The Executioner’s Song“ bezieht auch niemals Partei, es finden in dem Buch sowohl Befürworter, als auch Gegner der Todesstrafe ihre jeweiligen Positionen wieder und egal auf welcher Seite man steht, wer sich mit dieser Thematik auseinandersetzt, wird an diesem Buch kaum vorbei kommen.

Susanne, 21. Jänner 2010

The Sandworm – In eigener Sache

The Sandworm wird 2 Jahre alt. Und zwar ganz genau am 20. Februar. Dieses runde Datum soll nun aber weniger dazu dienen eine grandiose Geburstagsfeier anzukündigen, sondern viel mehr zum Anlass genommen werden, ein paar kleinere Verbesserungen und Änderungen rund um The Sandworm bekannt zu machen.

Zwei Jahre sind im schnelllebigen Webzeitalter nicht wenig und was anfangs mehr oder weniger regelmäßig mit zwei oder drei Einträgen pro Monat, manchmal sogar weniger, begonnen hat, wurde irgendwann ganz von selbst mehr. Auch die Leserschaft von The Sandworm hat sich zu meiner großen Freude sehr vergrößert, es sind zwar eher Nischenthemen, die hierorts betrachtet und ausgeführt werden, doch es gibt offenbar mehr web-affine Menschen, die sich für kulturelle Themen interessieren, als ich es zu Beginn für möglich gehalten hätte. Natürlich schlich sich über die Dauer des Weblogführens auch die Politik ein. Die Berichterstattung zur diesbezüglichen Lage der Nation hat zwar ein gewisses masochistisches Element, nichtsdestotrotz halte ich es für notwendig, sich einzumischen. Was offenbar nicht nur ich so sehe, sondern auch andere Blogger im Lande und was schließlich dazu geführt hat, dass ich ab Ende Februar nicht mehr nur hier am eigenen Blog schreiben, sondern als Gastbloggerin bei ZurPolitik.com tätig werde. Dort beabsichtige ich, gemeinsam mit fünf Kollegen und einer Kollegin, allgemeine Betrachtungen über die hiesige Politik anzustellen. In meinem Fall alle zwei Wochen und ich würde mich über zahlreiche Mitleser auch auf dieser Plattform sehr freuen.

Das heißt natürlich nicht, dass die Politik ganz aus The Sandworm ausgegliedert wird, aber sie lässt sich auf ein erträgliches Maß reduzieren – die heuer begonnene Reihe „Demokratie für Fortgeschrittene“ wird auf jeden Fall weitergeführt – und schafft so Platz für die viel erfreulicheren Themen Literatur, Musik, Kunst, etc.

Susanne, 14. Februar, 2010

Literatur für alle Lebenslagen – Teil I: Liebe

Nachdem musikalisch in Wien derzeit wenig los ist, habe ich beschlossen, neben den herkömmlichen Literaturrezensionen und -empfehlungen eine neue Rubrik im Sandworm zu eröffen. Sie nennt sich „Literatur für alle Lebenslagen“ und spiegelt auch eine persönliche Haltung im Bezug auf literarische Werke wider. Ich wähle die Bücher, die ich lese nämlich nicht allein aufgrund meiner Vorlieben für bestimmte Genres oder Autoren aus, die Selektion eines bestimmten Romans, oder einer ganz spezifischen Gattung, ist auch immer abhängig von der Stimmung in der ich mich befinde, viel mehr noch, ich erachte je nach Situation und Aufenthaltsort, ganz bestimmte Bücher als besonders lesenswert.

Ein Buch also für jede erdenkliche Lebenslage. Unabhängig davon, ob es sich um Dramen, Romane, Poesie oder sonstige literarische Richtungen handelt. Literatur ist und war für mich immer viel mehr als bloßer Zeitvertreib, sie ist quasi soetwas wie eine Begleiterin durchs Leben. Mit dieser Ansicht stehe ich auch nicht alleine da, im Gegenteil, ein von mir sehr bewunderter Schriftsteller – Umberto Eco – teilt meine Sichtweise. Ich hatte im April 2008 das große Glück ihn in einer Vorlesung im Rahmen des Pen Festivals in New York zu erleben und konnte mir unter dem Titel der Veranstaltung (The Advantages of Fiction for Life and Death/Der Vorteil von Fiktion für Leben und Tod) zunächst zwar nicht viel vorstellen, war aber am Ende des Referats nicht nur von der Belesenheit, der Eloquenz und dem Humor des Autors (erneut) begeistert, sondern auch von seinem Fazit. Eco meinte nämlich, dass die prinzipielle Funktion von Fiktion, von der Unveränderlichkeit fiktiver Geschichten, diejenige sei, uns über Schicksal und Tod zu belehren. Wir würden darin auch immer unsere eigene Geschichte wiederfinden und sie gerade dafür lieben.

Den ersten Teil meiner Serie also widme ich einem der bliebtesten Themen der Literaturgeschichte – der Liebe. Erstaunlicherweise ist mir, als ich die Liste meiner persönlichen Favoriten erstellt habe, aufgefallen, dass keines der Bücher besonders aktuell ist. Ja es scheint fast, als ob literarische Abhandlungen zum Thema Liebe in der Postmoderne, oder der Post-Post-Moderne, nicht mehr besonders populär sind. Mir ist auch nach besonders intensivem Nachdenken kein einziger Roman eingefallen, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts veröffentlicht und in welchem diesem Thema in seiner vollen Tragweite Raum gegeben worden wäre. Meine eigenen Präferenzen finden sich da schon eher in länger zurückliegenden Zeiten wieder. Im Folgenden die Top 3 literarischen Werke zum Thema Liebe, wobei die Reihung keiner Präferenz, sondern bloß der Chronologie geschuldet ist:

1. Gabriel García Márquez Liebe in Zeiten der Cholera„(1985): Auch wenn ich keine Präferenzen ausdrücken wollte, so muss ich doch zugeben, dass der Hinweis am Einband des Buches, es handle sich um „die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten“ voll und ganz zutrifft. García Márquez schafft es nicht nur eine leidenschaftliche Liebesgeschichte rund um die Protagonisten Florentino Ariza und Fermina Daza zu konstruieren, durch seinen ganz eigenen Erzählstil, einer Mischung aus realistischer bis fast schonungsloser Beschreibung südamerikanischen Alltagslebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Prostitution, Armut, Krankheit oder Kriege werden nicht verharmlost oder verschwiegen – und einem lyrischen, sehr bildlichen Erzählstil, legt er über die Dauer der Erzählung jede erdenkliche, mit dem Begriff Liebe in Verbindung stehende, Emotion frei. Alles mündet erst auf den allerletzten Seiten in einem Finale Furioso, dessen Ende ich nicht verraten will, weil ich der Meinung bin, dass gerade die im gesamten Leseverlauf angesammelte Antizipation auf das mögliche Ende des Buches den Großteil des Vergnügens daran ausmacht.

2. Jane Austen „Persuasion“ (1817): Ich gebe zu, dass Jane Austen generell zu meinen Lieblingsautoren zählt, bis auf Mansfield Park schätze ich auch alle ihre Romane sehr, Persuasion (Überredung/Verführung) jedoch ist mein persönlicher Favorit. Das liegt möglicherweise darin begründet, dass die Protagonisten, im Unterschied zu den anderen Büchern Austens, bereits etwas „älter“ sind. Wobei man davon ausgehen muss, dass in damaligen Zeiten eine unverheiratete Frau im Alter von 27 Jahren bereits fast als jenseits von Gut und Böse befindlich angesehen wurde. Trotz der gesellschaftlichen Vorurteile, die in Austens Büchern auch immer mit der nötigen Distanz bis hin zum Zynismus behandelt werden – eine Leistung die der Autorin hoch anzurechnen ist, wenn man weiß, dass ihre Bücher deshalb nicht unter ihrem eigenen Namen, sondern bloß mit dem Hinweis „by a Lady“ publiziert wurden, weil es damals für eine Frau nicht schicklich war zu schreiben – spiegelt sich in diesem Buch eine reifere Betrachtungsweise von Liebe wider. Es geht um verpasste Gelegenheiten, um richtige oder falsche Entscheidungen und um die Dauerhaftigkeit von tiefen Gefühlen, auch wenn jede Hoffnung auf Erwiderung vergebens scheint. Letztlich geht es auch um die klassische zweite Chance. Ein Buch, das auch nach mehrmaligem Lesen nicht enttäuscht, vor allem, weil man in Bezug auf leidenschaftliche Liebeserklärungen voll und ganz auf seine Kosten kommt.

3. William Shakespeare „Romeo and Juliet“ (~1591 -1595): Es mag vielleicht plakativ erscheinen, dass sich dieses Werk unter meinen Top 3 befindet, es ist aber tatsächlich einer meiner absoluten Favoriten in Sachen Literatur und Liebe. Ich bin grundsätzlich ein Fan von Shakespeare und mag besonders dessen Komödien, Romeo and Juliet ist aber nicht unbegründet DER Klassiker, wenn es um die Liebe geht. Er besteht nicht nur aus einer fesselnden Geschichte, sondern besitzt auch die passende Lyrik, um für immer und ewig die Ranglisten anzuführen. Romeo and Juliet entspricht in bestmöglicher Form dem Archetypus von tragischer, wahrer Liebe, der sich in der gesamten Literaturgeschichte und in allen Kulturen wiederfindet, der aber durch das Genie Shakespeare in eine Form gebracht wurde, die meines Erachtens nach keinerlei Verbesserungen mehr ermöglicht. Gewisse Passagen lesen sich wie Musik, lassen den Text in den Hintergrund treten und reißen den Leser mitten hinein in das Wechselbad aus Freude, Verzweiflung, Hoffnung und letztlich tiefer Trauer. Alle drei bis vier Jahre also sehe ich mich geradezu gezwungen das Buch auszugraben und es wieder zu lesen. Jedes Mal ertappe ich mich dann beim Hinzittern auf das Finale, erwische ich mich beim Lesen der entscheidenden Passage, jenem Moment in dem Romeo das Gift trinkt und einen Augenblick vor Julias Erwachen stirbt, dabei, mir ein Happy Ending herbeizuwünschen. Diese irrationale Hoffnung, Julia möge diesmal doch zum rechten Zeitpunkt aufwachen, verleiht dem Stück jedes Mal aufs Neue Spannung. Wobei jedoch betont werden muss, dass in der Literatur gerade die Tragödie, das Eintreten des schlimmstmöglichen aller Fälle, ihren ganz besonderen Reiz hat, bietet sie doch die Möglichkeit bittere Tränen über grandiose Schlusssätze zu vergießen: „For never was a story of more woe / Than this of Juliet and her Romeo„.

In unregelmäßiger Reihenfolge werden im aktuellen Jahr noch weitere Veröffentlichungen zur Serie „Literatur für alle Lebenslagen“ folgen, angedacht sind bereits die Themen Gewalt/Tod, Humor und Reise. Jegliche Anmerkungen, Empfehlungen oder Kritik sind jederzeit herzlich willkommen, des Weiteren empfehle ich allen des Englischen mächtigen Literaturfreunden, sich unbedingt die oben erwähnte Vorlesung von Umberto Eco beim Pen Festival in NY 2008 anzuhören:

Umberto Eco „The advantages of Fiction for Life and Death (2008)(engl. Audiofile)

Susanne, 7. Februar 2010