The Sandworm als Mobile Blogger – Mittendrin

The Sandworm - artwork zoer

Seit einer Woche begleitet mich das geliehene iPhone 3GS nun bereits, man kann sagen, ich befinde mich mittendrin in der Testphase. Eigentlich hat dieses mittendrin bereits am 1. Tag begonnen, denn bei so wenig Zeit, die bei diesem Gerät erforderlich ist, um damit zurechtzukommen, kann man gar nicht von einer Aufwärmphase sprechen. Sämtliche Leute, denen ich bisher die Erlaubnis erteilt habe, sich damit zu spielen, hatten die allgemeine Handhabung innerhalb weniger Minuten durchschaut. Dann wurde entweder begeistert mit dem Kompass gespielt, meine Musiksammlung beäugt, oder es wurden Videos auf YouTube geschaut.

Ich selbst habe das iPhone dieser Tage den ersten härteren Belastungstests ausgesetzt und war immer wieder beeindruckt, was das Gerät alles kann. Fotos machen und die eben geschossenen Aufnahmen gleich an die diversen Adressaten mailen – überhaupt kein Problem. Ein vorbereitetes Blogpost veröffentlichen und den neuen Eintrag postwendend an die Twitter-Gemeinde verkünden, auch möglich. Wartezeiten mit Spielereien überbrücken, oder sich die Zeit mit Musikhören vertreiben, dass das iPhone derlei mit links bewältigt, muss man nicht erwähnen.

Aber in diesen ersten Tagen des, nennen wir es „hard-core“ Testens, machen sich auch Schwächen bemerkbar. Die allergrößte davon ist mit Sicherheit die Haltbarkeit des Akkus. Schöpft man alle Möglichkeiten des iPhones tatsächlich aus, also Fotos schießen, mailen, twittern, gaming, Musikhören – das volle Programm – so ist der Akku bereits nach etwa einem halben Tag leer. Da habe ich selber erstmal gestaunt. Das zweite Problem, welches vermutlich eine Frage der persönlichen Vorliebe ist, ist die durch den Touch-Modus bedienbare Tastatur. Wann immer man mit dem iPhone etwas schreiben will, öffnet sich die Touch-Tastatur und es beginnt ein manchmal recht enervierender Tippprozess. Die Tasten sind im quertz Modus arrangiert, was natürlich angenehm ist, dadurch, dass sie aber am Display des iPhones Platz finden müssen, vertippt man sich relativ leicht. Dann muss man löschen und einen weiteren Versuch starten. Elfengleiche Finger wären Grundvoraussetzung für die fehlerfreie Bedienung dieser Tastatur. Auch das Wörterbuch nervt hin und wieder, was aber daran liegt, dass ich mich mit den vorgefertigten Einstellungen dazu noch nicht wirklich auseinander gesetzt habe. Für kürzere Tweets und Emails lässt sich mit der Tastatur insgesamt leben, längere Texte würde ich damit nicht schreiben wollen.

Zuguterletzt habe ich auch das eine oder andere Spiel aus dem App Store geladen und für meinen Zeitüberbrückungstest ausprobiert. Nicht unwesentlich ist hierbei zu erwähnen, dass ich mir für die Testdauer des iPhones wohl keine kostenpflichtigen Apps kaufen werde, was sich natürlich auf die Qualität der Spiele auswirkt, sprich: gratis heißt meistens auch weniger anspruchsvoll. Spiel Nr. 1 nannte sich StoneLoops of Jurassica, ein Geschicklichkeitsspiel, welches bis zum 6. Level freigeschalten ist (da bin ich nicht ganz sicher), man kann sich für 0,79 Euro das Upgrade auf die volle Version kaufen. Sehr unterhaltsam, schnell zu erlernen. Spiel Nr. 2 war MonkeySwing, eine Art Geschicklichkeitsspiel, dessen Unterhaltungswert sich mir partout nicht erschließen wollte. Nach 2 Minuten musste ich das Ding abdrehen. Spiel Nr. 3 hieß Toobz, ebenfalls ein Geschicklichkeitsspiel, welches mich aber nach der Enttäuschung durch MonkeySwing nicht lange bei der Stange hielt. Die letzte geladene Gratisapplikation war ein ganz normales Mahjongg Spiel namens „Shanghai“ – immer wieder für einen Zeitvertreib gut – wobei die Gratisvariante leider nur über ein einzelnes, sehr einfach zu lösendes Mahjongg Setup verfügt, man müsste sich vermutlich das Upgrade (€ 3,99) kaufen, um sich länger damit zu unterhalten.

Amüsantes Detail am Rande: Für alle Applikationen, die man heruntergeladen hat, bekommt man via iTunes eine Rechnung an seine Email-Adresse geschickt und dazu eine Einladung, die jeweilige Applikation zu rezensieren. Eine der Anwendungen, die ich mir aus Neugier in den vergangenen Tagen auf mein iPhone geladen habe, heißt Torch und ist nichts anderes als eine simple Taschenlampenfunktion. Die Vorstellung, wie man dafür eine elaborierte Rezension schreiben soll, hat mich dann doch einigermaßen amüsiert…“eine Taschenlampenfunktion fürs iPhone; lässt sich ein- und ausschalten“.

Links:

StoneLoops of Jurassica

MonkeySwing

Toobz

Shanghai Mahjongg

Torch

Susanne, 24. Juli 2009

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