The Sandworm als Mobile Blogger – Die Anfänge

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Dankenswerterweise hat man mir das iPhone 3GS, welches ich über die nächsten 3 Wochen testen werde, ein paar Tage früher überreicht und so kann ich bereits heute über meine ersten Eindrücke berichten.

Das iPhone 3GS ist wie alle Produkte von Apple, die ich kenne, kinderleicht zu bedienen. Ich hatte das zu Zeiten als ich noch PC-Userin war immer für ein Gerücht und Leute, die mir schworen, sie würden nie, nie, nie wieder etwas anderes verwenden als Mac für Anhänger einer Sekte gehalten. So in der Art wie sich amerikanische Autoliebhaber in Ford versus Chevy Fans aufteilen. Reine Geschmackssache. Nun, ich zähle mittlerweile auch zu den Mac-Usern und kann seit dem Umstieg vergangenes Jahr alle leidenschaftlichen Argumente der Apple-Fangemeinde verstehen. Die Software ist intuitiv programmiert und innerhalb von wenigen Minuten durchschaut man das Handling.

Ich hatte also mein Testgerät kaum an meinen Computer angeschlossen, da wurde es auch schon synchronisiert – das alles läuft über iTunes, sollte also auch am PC reibungslos klappen, wobei ich diesbezüglich keine Erfahrungsberichte liefern kann. Innerhalb kürzester Zeit war das iPhone dann einsatzbereit und los ging es. Kaum war eine Stunde vergangen hatte ich mit dem Gerät bereits gemailt, getwittert, Musik gehört und telefoniert, die ersten Applikationen waren erfolgreich herunter geladen und konnten ebenfalls einer Testung unterzogen werden. Shazam zum Beispiel, das mir bereits bekannt war. Ein kleines Programm, das Musikstücke durch „zuhören“ identifizieren kann und so die Suche nach dem jeweiligen Song, Album etc. erleichtern soll. Funktioniert bei sogenannter U-Musik auch bestens, ein Versuch mit Klassik schlägt jedoch grob fehl. Ein Klavierkonzert Chopins wird mir als Benjamin Taylors „After It’s Over“ verkauft, Mozarts „Kleine Nachmusik“ findet Shazam gerade mal auf einer CD namens „Selection of Movie Classics“, muss jedoch beim Titel w.o. geben, Beethovens 9. Symphonie verdankt seine Erkennung bloß Stanley Kubrik, der sie im Soundtrack zu „A Clockwork Orange“ inkludierte, der Titel findet sich ebenfalls auf oben genannter Auswahl von Filmmusikklassikern. Trotzdem sehr amüsant!

Pratersauna

Dann ging es nach draußen, endlich sollte die Kamera-Funktion ausprobiert werden. Gesagt getan, das gesamte Wochenende war ich mit meinem, das soll ebenfalls ausdrücklich erwähnt werden, ausnehmend gut aussehenden, Begleiter unterwegs und habe auch das eine oder andere Foto damit geschossen. Obiger Schnappschuss stammt von der Eröffnung der Wiener Pratersauna. Das ehemals eher zwielichtige Etablissement wurde generalüberholt und laut Eigendefinition als „Club. Pool. Social Life & Art Space“ wiedereröffnet. Und es ist tatsächlich eine sehr nette Location geworden. Es sind zwar noch nicht alle Bereiche fertiggestellt, insgesamt und vor allem an lauen Sommerabenden lässt es sich dort aber auf alle Fälle bestens „chillen“ wie man auf neudeutsch dazu sagen würde. Etwas mehr und vor allem bessere Beleuchtung wäre noch wünschenswert, sonst gibt es wenig auszusetzen. Ein neuer Club in der ewig gleichen Wiener Lokallandschaft ist in jedem Fall begrüßenswert!

Museumsquartier

Am folgenden Tag ging es dann in die Wiener Innenstadt, das dort entstandene Bild zeigt den Blick vom Museumsquartier in Richtung Naturhistorisches Museum. Der erste Eindruck vom iPhone 3GS ist sehr positiv, ob es sich jedoch bloß um eine, wenn auch überaus praktische, Spielerei handelt, oder ob sich das Gerät tatsächlich als unentbehrliche Innovation erweist, wird sich bis zum 7. August, wo es dann wieder an seine Eigentümer übergeben werden muss, mit Sicherheit feststellen lassen. Im Moment wird fleißig weiter getestet, mehr darüber in Bälde.

Susanne, 19. Juli 2009

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